Critical Mass München November 2017

Servus miteinand!

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
We’re not blocking traffic, we are traffic!

Die Critical Mass geht am 24.11.2017 in die nächste Runde, also schwingt euch in die Sättel und wir fahren wieder gemeinsam durch Münchens Straßen. Wie immer freuen wir uns auf zahlreiche Radler, seid kreativ wenn ihr wollt. Beleuchtet euch und eure Räder, macht Musik oder nehmt welche mit oder verkleidet euch.
Wenn ihr wollt das noch mehr bei der CM mitradeln, ladet Freunde ein, teilt das Event und/oder verteilt Flyer (gibts zum Runterladen in der Chronik).

Für diejenigen, die es noch nicht wissen.
Critical Mass ist eine kreative Form des Straßenprotests, bei der sich mehrere Fahrradfahrer scheinbar zufällig treffen, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Sie ist desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen. Alle können mitradeln!

WICHTIG!! Wir treffen uns um 18 Uhr am Max-Joseph-Platz vor der Oper und fahren gemeinsam um 18:30 Uhr los. Alle Traditionalisten und Nachzügler holen wir um 20 Uhr an der Bavaria ab.

In diesem Sinne… let’s roll!
#wearetraffic #criticalmass #radlandjetzt #radfahren #München #munich #Minga #CMMunich #runtervomradweg

Critical Mass München Oktober 2017

Servus miteinand!

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
We’re not blocking traffic, we are traffic!

Die Critical Mass geht am 27.10.2017 in die nächste Runde, also schwingt euch in die Sättel und wir fahren wieder gemeinsam durch Münchens Straßen. Wie immer freuen wir uns auf zahlreiche Radler, seid kreativ wenn ihr wollt. Beleuchtet euch und eure Räder, macht Musik oder nehmt welche mit oder verkleidet euch.
Wenn ihr woll das noch mehr bei der CM mitradeln ladet Freunde ein, teilt das Event und/oder verteilt Flyer (gibts zum Runterladen in der Chronik).

Für diejenigen, die es noch nicht wissen.
Critical Mass ist eine kreative Form des Straßenprotests, bei der sich mehrere Fahrradfahrer scheinbar zufällig treffen, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Sie ist desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen. Alle können mitradeln!

WICHTIG!! Wir treffen uns um 18 Uhr am Max-Joseph-Platz vor der Oper und fahren gemeinsam um 18:30 Uhr los. Alle Traditionalisten und Nachzügler holen wir um 20 Uhr an der Bavaria ab.

In diesem Sinne… let’s roll!

Critical Mass September 2017

Servus miteinand!

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!
We’re not blocking traffic, we are traffic!

Die Critical Mass geht am 29. September in die nächste Runde, also schwingt euch in die Sättel und wir fahren wieder gemeinsam durch Münchens Straßen. Wie immer freuen wir uns auf zahlreiche Radler, seid kreativ wenn ihr wollt. Beleuchtet euch und eure Räder, macht Musik oder nehmt welche mit oder verkleidet euch.
Wenn ihr woll das noch mehr bei der CM mitradeln ladet Freunde ein, teilt das Event und/oder verteilt Flyer.

Für diejenigen, die es noch nicht wissen.
Critical Mass ist eine kreative Form des Straßenprotests, bei der sich mehrere Fahrradfahrer scheinbar zufällig treffen, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Sie ist desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen. Alle können mitradeln!

WICHTIG!! Wie jeden letzten Freitag im Monat treffen wir uns um 18 Uhr am Max-Joseph-Platz vor der Oper und fahren gemeinsam um 18:30 Uhr los. Alle Traditionalisten und Nachzügler holen wir um 20 Uhr an der Bavaria ab. holen wir im September außnahmsweise nicht von der Bavaria ab. Inder Facebookgruppe wird der Zwischenstopp kurzfristig bekannt gegeben.

In diesem Sinne… let’s roll!
#wearetraffic #criticalmass #radlandjetzt #radfahren #München #munich #Minga #CMMunich

 

 

Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei!

Achtung, Achtung, hier spricht die Polizei!

Folgende Punkte hätten wir [Die Polizei (anm. der Redaktion)] gerne für nächsten Freitag angesprochen:

  1. Die Münchner Polizei sieht ihren Auftrag vorrangig im Schutz der Radfahrer. Gemeinsames Ziel muss sein, dass alle Radfahrer und Einsatzkräfte unfallfrei und gesund nach Hause kommen.
  2. Wir sorgen dafür, dass alle Radler unfallfrei über die Kreuzung kommen; man muss uns nur lassen. D.h. wir müssen ungefähr wissen, wohin der nächste Streckenabschnitt hinführt.
  3. Mit einem Katz-und Maus-Spiel an der Spitze ist keinem geholfen. Wenn der Radfahrer an der Spitze dem Polizisten auf dem Rad neben sich die nächste Richtungsänderung rechtzeitig ansagt, können unsere Motorradfahrer den Weg frei machen.
  4. Bitte lasst das „Korken“ sein. Die Sperrung von Querstraßen gerade bei Dunkelheit ist gefährlich und Aufgabe der Polizei. Seht es als „Service-Leistung“.
  5. Eine Critical Mass ist kein rechtsfreier Raum. Bei Verkehrsstraftaten oder bei Gefährdungen der öffentlichen Sicherheit werden wir konsequent einschreiten. Aktionen, wie z. B. ein Einfahren in den Altstadtringtunnel oder ein absichtliches Ausbremsen bzw. Anfassen eines fahrenden Polizeimotorrades sind schlichtweg gefährlich und sind sicherlich nicht im Sinne der Masse der Teilnehmer.
  6. Auch für Radfahrer gelten Promillegrenzen.
  7. Benutzt nicht die gesamte Fahrbahnbreite, sondern fahrt möglichst am rechten Fahrbahnrand.
  8. Bei Problemen vor Ort kann man einfach mit einem begleitenden Polizeibeamten reden.

Ich bin guter Hoffnung, dass wir so die „CM“ in Zukunft konfliktfrei über die Bühne bekommen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Nitzbon
Polizeihauptkommissar

Ich war ja bei der letzten Critical Mass nicht dabei. Ich bin nur zufällig am Kiosk der Reichenbachbrücke vorbeigekommen, als etwa 200 RadlfahrerInnen gerade dort ankamen. 200 Menschen auf Fahrrädern und gefühlte 100 uniformierte Polizisten mit großen Autos, Motorrädern, Videokameras zur Beweissicherung und den ganzen Kram. Für mich war klar, dass wir miteinander reden müssen. Also habe ich den Kontakt gesucht und wurde am 5. Juli 2016 ins KVR eingeladen.

Ich habe auf Twitter übrigens gelogen. Die Polizei ist ganz vernünftig. Es gab nur keinen Kaffee. Statt dessen gab es ein Gespräch mit vier Polizeibeamten, drei Mitarbeitern des KVR und mir. Mein Anliegen war es, zu erklären, wie ein Critical Mass funktioniert und warum das alles so seine Richtigkeit hat. Aber natürlich gibt es dabei unterschiedliche Ansichten. Beispielsweise muss ein Verband laut StVO in Zweierreihen fahren und darf dabei eine Fahrspur belegen, das Corken an Kreuzungen könnte man durchaus auch als Nötigung interpretieren und scheinbare Planlosigkeit in der Streckenwahl macht es der Polizei unmöglich alle sicher durch den Verkehr zu bringen… Ich hatte das Gefühl, die Polizei könne noch ewig so weitermachen.

Dabei war allen Beteiligten druchaus bewusst, dass ohne dem Corken die CM durch den MIV gefärdet wird, dass Zweierreihen bei einer so großen Gruppe nicht wirklich praktikabel sind und dass oft erst an der Kreuzung entschieden wird, wo es lang geht.

Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass die Streckenwahl der größte Reibungspunkt zwischen der CM und der Münchner Polizei ist und der letzte Freitag im Monat wird deutlich entspannter für alle, wenn die Polizei zumindest grob den Weg kennt. Wir haben uns darauf geeinigt, dass die Spitze zumindest ein paar Kreuzungen im Vorraus das Ziel der Gruppe nennt. Wenn ich alles richtig verstanden habe, wird an der Spitze ein Polizist mit Frahhrad mitfahren. Redet mit ihm!

Einige werden sich jetzt fragen, warum gerade ich mit herausnehme, für die Critical Mass zu sprechen. Und in der Tat, die CM ist eine heterogene Gruppe ohne Organisatoren. Es steht mir nicht zu, für jeden von euch zu sprechen und ich möchte das auch nicht. Trotzdem habe ich diesen Blog, der durchaus eine Reichweite in die Gruppe hinein hat. Ich habe angeboten, über diesen Weg die Anliegen und Meinungen der Polizei in die CM zu kommunizieren. Und auch andere haben nach der letzten Critical Mass den Kontakt zur Polizei gesucht.

Sauber oder Saubär?

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat es wieder getan. Zusammen mit dem VCD haben sie den Freistaat Bayern verklagt, in erster Instanz gewonnen und Bayern ist nun dazu gezwungen, wirksame Maßnahmen gegen die Überschreitung von Stickstoffdioxid in München zu treffen.

Und was macht die Stadt München? Sie beantragt ein Berufungsverfahren beim Verwaltungsgericht da ihrer Meinung nach die Urteilsbegründung fehlerhaft ist. Stephanie Jacobs (Mit der eine saubere Stadt niemals was werden wird) sagte dazu: „Wir als Kommune sollen einen Gordischen Knoten zerschlagen, ohne das Handwerkszeug dafür zu haben.“ Sie meint damit, dass es keine rechtliche Grundlage für eine Citymaut oder ein Einfahrverbot für alte Diesel gibt.

Tegernseer Landstraße

Tegernseer Landstraße

Jetzt mal im Ernst. Fällt denn niemanden etwas besseres ein als die Blaue Plakette oder eine Citymaut? Ich biete hier gerne Nachhilfe an.

„Ja aber wie sollen dann die ganzen Autos???“ – Sollen sie eben nicht. Die Grenzwerte für Schadstoffbelastungen gibt es seit 2006. Ebenso lange werden sie überschritten bzw. von Stadt und Staat ignoriert. Jetzt in Berufung zu gehen ist auch nur eine Taktik um etwas Zeit zu gewinnen. Das ist peinlich!

Was ist denn eigentlich das Ziel von Citymaut und Fahrverbote? Weniger Emission durch weniger Verkehr? Das kann man auch erreichen indem man weniger Angebote für KFZ schafft. Stattdessen baut ihr den Isarring dreispurig aus.

Critical Mass am 17. Juli

critical-flyerServus miteinander!

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind Teil des Verkehrs!

Die Critical Mass geht in die nächste Runde, also schwingt euch in die Sättel und wir fahren wieder gemeinsam durch Münchens Straßen. Wie immer freuen wir uns auf zahlreiche Radler, seid kreativ wenn ihr wollt. Beleuchtet euch und eure Räder, macht Musik oder nehmt welche mit oder verkleidet euch.

Für diejenigen, die es noch nicht wissen.
Critical Mass ist eine kreative Form des Straßenprotests, bei der sich mehrere Fahrradfahrer scheinbar zufällig treffen, um auf ihre Gleichberechtigung gegenüber dem motorisierten Verkehr aufmerksam zu machen. Sie ist desorganisiert, antihierarchisch und hat keine Verantwortlichen. Alle können mitradeln!

In diesem Sinne… let’s roll!

Quelle und Link

Gemeinsam radeln wir für eine sichere, faire und grüne Verkehrsführung in der Rosenheimer Straße.

Am Montag, den 06. Juli 2015, 18:30 Uhr. Startpunkt ist in der Friedenstraße. Von dort fahren wir über die Rosenheimer Straße bis zum Marienplatz.

Mit der Demo unterstreichen wir unsere Forderungen für eine gerechtere Aufteilung von Rad-, Fuß- und Kfz-Verkehr auf der Rosenheimer Straße.

Seit Jahrzehnten wird im Stadtrat und in Haidhausen über den Bau eines Radwegs in der Rosenheimer Straße zwischen Rosenheimer Platz und Orleansstraße diskutiert. Die stark befahrene Straße ist für Radler extrem gefährlich, zwei Tote gab es hier schon – doch bisher fand sich im Stadtrat keine Mehrheit für eine sichere Lösung.

Das Planungsreferat hatte Anfang 2013 eine Variante vorgeschlagen, wonach zwischen den beiden Kreuzungen jeweils ein Fahrstreifen in jeder Richtung zugunsten eines Radweges wegfallen würde. Obwohl auch von Kreisverwaltungsreferat und Baureferat favorisiert, war dieser Vorschlag bisher jedoch nicht mehrheitsfähig.

Wir fordern, dass diese Variante umgesetzt wird. Denn sie bedeutet eine sichere Verkehrsführung für Rad- und Fußverkehr, Erhalt der Stellplätze und des Baumbestandes sowie Lärmschutz und bessere Luft.

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Die Demo wird von einem Bündnis organisiert, dem folgende Organisationen angehören: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) München, die urbanauten, Bund Naturschutz (BN) München, FUSS e.V., Green City, Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen – rosa liste und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) München.

https://www.facebook.com/events/1069021916460174/

 

Critical Mass – Family Ride am 31. Mai

Ist München Radlhauptstadt?

Ihr kennt doch die Imagekampagne Radlhauptstadt der Stadt München. Das Projekt gibt es seit nunmehr 5 Jahren und wurde von Anfang an kritisiert. 2010 hat man die Kampagne ins Leben gerufen. Zusätzlich hat man die Radverkehrspauschale von 1,5 Mio. Euro auf 4,5 Mio Euro verdreifacht. Aus diesem Topf werden (so war es zumindest im Antrag der Grünen vorgesehen) Radwegebau und Öffentlichkeitsarbeit finanziert. Zum Vergleich, alleine die Nachrüstung des Trappentreutunnels kostet 25,6 Mio. Euro. 2015 investiert die Stadt München 118 Mio. Euro in die Mobilität ihrer Bürger. Bei diesen Zahlen wird schnell klar, die Radlhauptstadt München wird keine Infrastruktur schaffen, die ihrem Namen gerecht wird.

Das Ziel der Kampange kann man auf der Seite des BMVI zum nationalen Radverkehrsplan nachlesen. Zusammengefasst:

  1. Beitrag zur Steigerung des Radverkehrsanteils („Mehr Radverkehr“ = Quantität)
  2. Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im Radverkehr („Mehr Fahrradkultur“ = Qualität)

Zur Steigerung des Radverkehrsanteils kann diese Kampagne einen Beitrag leisten. Es ist eine positiv formulierte Botschaft und motiviert Menschen zum Radlfahren. Welchen Einfluss die Kampagne tatsächlich hat, lässt sich natürlich schwer messen, aber immerhin steigt Radverkehrsanteil in München kontinuierlich an.

Diese positive Botschaft hat aber auch ihre Kehrseite. Es wird das Bild vermittelt, dass in München was für den Radverkehr getan wird und sogar eingefleischte RadlaktivistInnen haben mir schon gesagt, dass man in München eigentlich ganz vernünftig Radlfahren kann. In Wirklichkeit hinkt die Infrastruktur aber gewaltig hinterher. Radverkehr zu fördern funktioniert überall da, wo keine Nutzungskonflikte vorhanden sind. Einen guten Radweg hat man z.B. an der Nymphenburger Schlossmauer gebaut. Nur bracht diesen Radweg kaum jemand. An wichtigen Hauptverbindungsrouten fand eine wirklich gute Fahrradinfrastruktur noch nie eine Mehrheit. Beispiele: Lindwurmstraße, Rosenheimer Straße, Schleißheimer Straße, Dachauer Straße, Sonnenstraße, Landsberger Straße, Boschetsrieder Straße (ich könnte ewig so weitermachen). Selbst in der Kapuzinerstraße ist der aufgemalte Radweg an der unteren Grenze der legalen Möglichkeiten. Einen schlechteren Radweg dürfte man gar nicht mehr als benutzungspflichtig ausweisen. Dennoch wird gerade die Kapuzinerstraße als großer Erfolg gefeiert und von den RadlfahrInnen als guter Radweg empfunden.

München ist keine Radlhauptstadt. Münchens Fahrradinfrastruktur ist ein Haufen Scheiße. Wigand von Sassen, der Projektleiter der Imagekampagne, hat die undankbare Aufgabe daraus pures Gold zu machen. Er macht das ausgezeichnet und ich bin ihm dankbar dafür. Es gibt nämlich durchaus auch andere Kampagnen die nichts für die Sicherheit der RadfahrerInnen tun und dabei auch noch das Bild vermitteln, dass Radlfahren gefährlich sein. Dobrints BMVI macht das und wird berechtigterweise dafür kritisiert.