Aktiv werden

Die Critical Mass ist nur ein Weg um auf die Situation für Radfahrer in München aufmerksam zu machen. Wir können Präsenz zeigen und hoffen, dass die verantwortlichen etwas für uns tun. Dazu müssen die Aktionen allerdings auch bei den Verantwortlichen ankommen und das tun sie nicht. Da ich selbst auch politisch aktiv bin, kenne ich einige der Akteure und weiß, dass sie von der CM noch nie etwas gehört haben. Man kann ihnen das auch gar nicht übel nehmen, denn die Gruppe an Radfahrern die sich einmal im Monat trifft ist (noch) relativ klein. Womit man allerdings auf sich aufmerksam machen kann, sind konkrete Anträge die in den Bezirksausschüssen gestellt werden können. Wenn sich die BAs regelmäßig mit Anträgen von und für Radfahrer beschäftigen müssen (ja, eingereichte Anträge müssen behandelt werden), kann sich auch an der politischen Einstellung der Parteien etwas ändern.
Ich verstehe natürlich, dass viele keine Lust und Zeit haben Anträge zu schreiben (oder auch einfach nicht wissen, was man damit macht). Deshalb biete ich hier meine Hilfe an. Schreibt mit in die Kommentare wo etwas passieren muss. Vielleicht auch einen Zweizeiler, was dort falsch läuft und ich werde Anträge verfassen und einreichen. Wenn sich die Politik öfter mit den Anliegen der Radfahrenden Bürgern beschäftigen muss, wird man uns wahrnehmen!

6 commentaires sur “Aktiv werden

  1. Man sollte dringend was an der Dachauer Straße tun! Ich fahr von Dachau bis nach München zum Karlsplatz und es ist ein Tortur da durch zu fahren. Von der B304 bis zum Hauptbahnhof ist jede Ampel so geschalten, dass man bei jeder stehen bleiben muss, egal ob mit 30 oder 15 km/h.

    Zudem ist im Bereich Dachauer Straße/Maßmannstraße der Weg fürchterlich eng für Radfahrer.

    Auch könnte man die hohe Anzahl an Ampeln entlang der Straße reduzieren. Viele Autos und Radfahrer müssen zumeist wegen einem Auto aus der Seitenstraße 2 Minuten stehen (was dementsprechenden Rückstau ergibt).

    Gruß Tobias

  2. Servus!

    Also mich stört folgendes ernorm:

    Ich radel jeden Tag vom Westen in den Osten und die Stadt ist gut durch Radelwege erschlossen.
    Allerdings nicht zwischen HBF und Stachus – da ist absolut kein druchkommen und es ist der absolute Horror. Außerdem sehr gefährtlich.
    Ich weiß der Platz ist knapp, aber irgendeine Stecke muss es doch geben um da unbeschadet durch zu kommen…! Hier sollte echt mal was passieren!

  3. Frag mal nach warum Parken in den Parkraummanagementgebieten in München so extrem günstig ist! 30 EUR/Jahr für ca. 12qm. Das ist ein 48stel wenn man das mit einer Kaltmiete von 10 EUR/m2/Monat vergleicht. (Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, zeigt er doch wie ungleich die Kosten für Autoraum und Wohnraum verteilt sind)
    Wie kann es sein, dass in einer so engen Stadt die öffentlichen Straßen zum Nulltarif mit privatem Eigentum zugestellt werden? In allen Wohngebieten werden nahezu 100% der Fahrbahnränder mit Parkraum versehen, Stellplätze für Fahrräder findet man jedoch gar nicht, diese müssen an Bäume, Laternen, auf dem Bürgersteig etc abgestellt werden.
    Warum gibt es keine Abstellmöglichkeiten für Fahrradanhänger, Lastenräder? Alles das verbraucht ein Bruchteil des Platzes für Kfz!

  4. Ich kann mich bei der Dachauer Straße anschliessen.
    Schlussendlich sind es rein theoretisch ja nicht einzelne Strassen, sondern das Gesamtkonzept, Verhalten was sich ändern sollte. Keine gemeinsamen Ampeln mit Fussgängern, keine Benutzungspflich bzw. gleich ganze Streifen auf der Strasse etc…
    Was mich sonst interessieren würde, ich habe schon vor über 1 Jahr beim ADFC was nachgefragt, ich kopiere das mal hierhin:
    „Da ihr vielleicht besser informiert seid, oder zumindest wisst, wie man an Informationen kommt: Was genau ist eigentlich hier seit einiger Zeit los: http://goo.gl/maps/jZYlf http://goo.gl/maps/8hukQ Die Kirchenstrasse ist mit einigen Absperrungen komplett blockiert, so dass man als Fahrrad da nicht durchfahren kann. Früher war da nur für Autos blockiert, und das Schild hatte extra „Radfahrer frei“ oder so drauf. Jetzt ist dieses „Radfahrer frei“ auf den Schildern überklebt. Ich verstehe es nicht, denn es schaut zwar etwas wie eine Baustelle aus, aber abgesehen von den Absperrungen, hat sich seit einem halben Jahr nichts getan. Vielleicht könnt ihr ja etwas heraus finden.“

    Leider habe ich auf den konkreten Punkt nichts erfahren. Mittlerweile ist da 1.5-2 Jahre alles blockiert, obwohl sich nichts getan hat. Als Radfahrer muss man entweder slalom fahren mit absteigen, oder man weicht über den Gehsteig aus, der aber (soweit ich das beurteilen kann, wegen oder von der Schule) auch mit Absperrungen zugestellt ist. Als ich einmal Nachmittags da durch bin (in Schrittempo), haben sich mir sogar 2 Schülerinnen (Lehrerin stand daneben) vors Rad gestellt und gesagt: „Absteigen“. Klar, müsste man absteigen, aber ich war in Schrittempo, und es war ja sonst niemand da… Sehr interessant, dass neuerdings Schüler zur Durchsetzung von sowas missbraucht werden. Habe gedacht die Aufgabe hat in Deutschland die Polizei…
    Naja allgemein würde mich einfach wirklich interessieren was da los ist…

  5. Super Sache.

    In der Albert-Schweitzer-Straße in Neuperlach (gegenüber Life-Einkaufszentrum) ist mir letztens ein Malheur passiert. Das lag größtenteils an dem unglaublich gefährlichen Radweg, der direkt an der Bushaltestelle Sebastian-Mollier-Straße gelegen, vom Gehweg durch eine 5!! cm hohe Bordsteinkante abgetrennt wird. Muss man dann als Radler zum Beispiel den aus dem Bus springenden Passanten ausweichen, hat man keine Chance dass nach rechts zu tun, da man aufgrund des stumpfen Winkels kaum Chance zum ausweichen hat.

    Wie sich München eine Radlstadt schimpfen kann ist mir bei der Radwegsituation einfach schleierhaft. Ich jedenfalls werde das Innenstadt mit dem Zweirad in Zukunft tunlichst vermeiden.

  6. @Michael – Kirchenstr.:
    bei deiner Frage zur Kirchenstr. kann ich dir zufällig helfen.
    Radel da jeden Tag entlang und weiß die Hintergründe:

    An der Stelle ist ja eine Grundschule – und dort muss schon länger etwas renoviert werden (weis nicht genau was). Jedefalls müssen die Schulkinder immer in Ausweichräume auf der anderen Straßenseite; genau da drüber wo diese Sperrung ist.
    Ist also damit Schüler nicht angefahren werdeen und unbehelligt über die Straße können.

    Einige Radeln da halt etwas zügiger durch oder umfahren die Sperren einfach, deshalb haben die Stück für Stück aufgerüstet und das ganz dicht gemacht.
    Weiß das weil ich da mal beim Umfahren von ner Lehrerin angemotzt wurde und nachgefragt hab.

    Ich umfahr das Stück immer über die Einsteinstr.

    Gruß Tobi

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