Radlunfälle im April 2014

  • Noch im März hat eine Autofahrerin beim Linksabbiegen eine einen entgegenkommenden Radler übersehen. Nein, es waren zwei Autofahrer und zwei Radfahrer
  • Eine Gruppe Rennradfahrer fuhr auf der Straße obwohl es einen Radweg gegeben hätte. Das ist verboten! Außerdem haben sie den nötigen Sicherheitsabstand nicht eingehalten! Der vierte der 8-er Gruppe stürzte und alle im Windschatten natürlich auch. Dabei hat sich einer schwer verletzt – und das obwohl alle Fahrer jeweils einen Helm trugen.
  • Am 16.04.2014 wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Ein Busfahrer hatte beim Rechtsabbiegen nicht aufgepasst.
  • Ebenfalls am 16.04.2014 gab es einen Unfall zwischen zwei Radfahrern. Ein 80-jährige Dame fuhr auf dem Gehweg entgegen der Fahrtrichtung. Ein entgegenkommender Radfahrer touchierte sie an der Schulter (der war vermutlich auf dem Radweg unterwegs). Die Dame stürze und der Radfahrer fuhr weiter. Sowas macht man einfach nicht!
  • Am 22.04.2014 fuhr eine Frau bei rot über die Fußgängerampel und wurde umgefahren.
  • Unfall mit Fahrerflucht am 23.04.2014. Ein PKW-Fahrer mit Anhänger wendete und ein Radfahrer fuhr gegen den Anhänger. Klingt nach ‚Blöd gelaufen, aber da kann keiner was dafür‘. Der PKW-Fahrer blieb dennoch nicht stehen…
  • Am 24.04.2014 wollte stürzte ein Schüler auf seiner selbstgebauten Rampe und verletzte sich schwer. Er wollte Sprünge mit seinem Rad üben.
  • Am 29.04.2014 bekam ein Kind auf Gepäckträger seine Füße in die Speichen und hat sich schwer verletzt.
  • Am 29.04.2014 wollte eine eine Radfahrerin die Landsberger Straße in Laim zwischen den stehenden Autos überqueren. Auf der vierten Spur staute es sich allerdings nicht, und ein BMW-Fahrer konnte nicht mehr bremsen.
  • Richtig viel Glück (im Unglück) hatte eine 12-jährige. Am 29.04.2014 wollte sie wollte auf dem Radweg eine Kreuzung gerade aus überqueren. Ein LKW-Fahrer hat beim links Abbiegen nicht geschaut… Die Schülerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.
  • Einen Tag später, nämlich am 30.04.2014 hatte eine Radfahrerin weniger Glück. Der LKW-Fahrer hatte beim rechts Abbiegen nicht geschaut und ist eine 41-jährigen über die Beine gefahren. Es besteht keine Lebensgefahr, aber die Frau ist schwer verletzt.

 

Außerdem bittet die Polizei um Mithilfe:

Zeugenaufruf!

Am vergangenen Freitag, 25.04.2014, kam es vormittags, um kurz nach 08:30 Uhr im Gemeindebereich von Ismaning zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen einer Fußgängerin und einer Radfahrerin.

Die 32-jährige Münchnerin war mit ihrem Rad auf dem Forstweg an der Isar, zwischen dem Kolomansteg und dem Philosophenweg, in nördlicher Richtung unterwegs. Sie näherte sich dabei mit ihrem Rad einer Fußgängerin, die mit einem schwarzen Dackel, der nicht angeleint war, spazieren ging. Die Radfahrerin näherte sich von hinten, konnte aber die Fußgängerin und den Hund nicht passieren, weil der Dackel auf dem Fahrradweg umherlief. Schließlich blieb die Münchnerin hinter den Beiden stehen. Unvermittelt fing die Hundeführerin an, die Radfahrerin zu beschimpfen und gab ihr einen kräftigen Stoss.

Die 32-Jährige stürzte daraufhin samt ihrem Rad die Böschung hinab und konnte sich erst kurz vor der Isar an einem Ast festhalten. Während die Täterin einfach weiter ging, kletterte die Radfahrerin den Hang hoch und begab sich zur Polizeiinspektion Ismaning, um Anzeige zu erstatten. Glücklicherweise wurde sie bei dem Sturz nicht schwerer verletzt.

Die von den Ismaninger Polizeibeamten sofort eingeleitete Fahndung verlief ohne Erfolg.

Beschreibung der Hundehalterin:
Die Frau ist zwischen 33 und 35 Jahre alt, etwa 175 cm groß und hat dunkle, zu einem Pferdeschwanz gebundene Haare. Bekleidet war sie zur Tatzeit mit einer dunklen Hose und einer blauen oder lilafarbenen Sportjacke. Sie war mit einem schwarzen Dackel unterwegs und hatte eine Hundeleine in der Hand.

Zeugenaufruf:
Personen, die Angaben zu dem Vorfall oder zu der flüchtigen Täterin machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Ismaning, Tel.: 089/9624310 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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