Neulich, vor der Bäckerei

 

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Der Blick nach links…

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… und nach rechts.

Neulich, ich wollte mir einen Kaffee holen – vieleicht auch eine Quarktasche. So genau kann ich das nicht mehr sagen. Was ich allerdings noch recht gut weiß, nicht zuletzt weil ich es fotodokumentarisch festhalten konnte, war das Bild, welches sich mir auf dem Gehweg vor der Bäckerei bot. Natürlich ärgerte ich mich darüber -schließlich bin in ein bekennender Pedant – und dachte mir, da müss man doch etwas dagegen tun. Mein nächster Gedanke war, nein, nicht man müsste etwas dagegen tun, sondern die Polizei. Jetzt standen die beiden Falschparker, vieleicht sogar drei(?), aber ich meine die Transporter, nicht lange auf dem Gehsteig. Links, der hat die andere Bäckerei beliefert, rechts… Naja, die Leute waren im Laden und haben gefrühstückt. Klar ist, wenn die Polizei gegen solche Kurzzeitparkvertöße etwas machen soll, dann müsste sie die Geh- und Radwege rund um Uhr überwachen und das kann niemand wollen. Aber weil in meinem Viertel zur Zeit immer mehr Autofahrer vogelwild und völlig Hirnlos parken, hab ich bei der zuständigen Polizeidienststelle angefragt wie viele Mitarbeiter denn für die Überwachung des ruhenden Verkehrs, also Politessen und Politeure, im Dienstbereich zuständig sind. Ich wollt halt einfach wissen, wie es im 19. Stadtbezirk so aussieht… Ich habe von der Polizei auch eine Antwort bekommen, und vorweg, ja… Ihr habt mein Anliegen zu meiner vollsten Zufriedenheit beantworten können. Vielen Dank für die Mühe, die ihr euch bei der Kommunikation mit dem Bürger macht. Das ist sehr Vorbildlich – Nicht!

Bitte verstehen Sie, dass wir weder zu rein organisatorischen noch zu strategischen Fragen hinsichtlich Einsatzstärken Auskunft erteilen.
Sollten Sie ein konkretes Anliegen im Zusammenhang mit dem ruhenden Verkehr haben, bitten wir Sie dies mitzuteilen um entsprechend reagieren zu können.
Wir hoffen Ihre Anfrage hiermit zufriedenstellend beantwortet zu haben und verbleiben

Ein Kommentar zu “Neulich, vor der Bäckerei

  1. Man müsste mitnichten eine Überwachung rund um die Uhr haben, regelmäßig medienwirksam und für Autofahrer „schmerzhaft“ (z.B. durch Abschleppen) dagegen vorzugehen würde reichen.

    Möglicherweise gibt die Polizei die Angabe zur Zahl der Kontrolleure auch aus gutem Grund nicht heraus: Weil sie so gering ist, dass sie viele Autofahrer beruhigen würde, dass die Wahrscheinlichkeit einer Kontrolle praktisch gleich null ist. Und dann sollte das wirklich besser nicht in die Öffentlichkeit.

    Bei den Fotos ist weniger das Zuparken des Radweges das Problem (bei beiden kommt man noch vorbei), sondern das Zuparken des Gehweges. Was dann auch für Radfahrer zum Problem wird, da Fußgänger dann auf den Radweg ausweichen. Vielleicht würde die Gehwegparkerei auch von alleine aufhören, wenn radfahrende Kinder öfters die Fahrzeuge von Gehwegparkern beschädigen 😉 Dann haftet der Autofahrer alleine (AG München, AZ 331 C 5627/09), was den einen oder anderen Kampfparker zur Besinnung bringen könnte.

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