Links abbiegen mit dem Fahrrad

Links abbiegen mit dem Fahrrad ist ja so eine Sache. Als Autofahrer ist man da meist fein raus, denn sobald die Kreuzung groß genug ist, gibt es eine eigene Spur (manchmal auch zwei) für die Abbieger. Als Radfahrer muss ich warten. Oftmals zwei, gelegentlich sogar drei Amelschaltungen lang steh ich an der Kreuzung und warte auf grünes Licht. Das ist so,  seit ich das erste mal mit dem Fahrrad zur Schule gefahren bin. Und doch tut sich was. Ich entdecke in München immer mehr Pseudo-Linksabbiegerspuren für Radfahrer. Da sind dann Pfeile auf die Radwege gemalt, die mir suggestieren sollen es würde an die Radfahrer gedacht. Doch in Wirklichkeit hat sich an der Situation  nichts – aber auch überhaupt nichts – geändert. Nach wie vor haben Autofahrer ihre ein bis zwei Linksabbiegerspuren und nach wie vor warte ich zwei bis drei Ampelschaltungen bis ich endlich weiterfahren kann. Aber wenigsten weiß ich jetzt wo ich stehe (n soll). Irgendwo, wo ich dem motorisierten Verkehr nicht lästig werde. In München – ich weiß nicht wie es anderswo ist – ist es auf jeden Fall undenkbar, dass der Fahrradfahrer auch nur an einer einzigen Ampel bevorzugt behandelt wird…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.