Deutschland, deine Autoindustrie…

Deutschland ist ein Autoland. Und wenn es nach der Bundesregierung geht (und nach der geht es zur Zeit) dann wird sich in naher Zukunft daran auch nichts ändern. Denn die deutsche Automobilindustrie beschäftigt hierzulande 712.500 Menschen (Stand 2011) und auf den Verkehrskonzept der Bundesregierung steht in großen, freundlichen Buchstaben „Don’t Panic„. So lange es eine von der Union geführte Regierung gibt, solange wird sich in der deutschen Automobilbranche nichts ändern. Strengere Abgasnormen sind halt auch nichts was sich mit dem Bedürfniss nach Audi Q, BMW X und Mercedes M vereinbaren lässt.

Trotzdem gibt es einen Aktionsplan. 1.000.000 Elektrorfahrzeuge sollen bis 2020 auf den Straßen unterwegs sein. Merkt ihr was? Es sollen nicht eine Millionen Fahrzeuge weniger auf der Straße sein. Es soll sich nur die Antriebstechnologie ändern und das finde ich von Grund auf  falsch! Denn ein ganz grundsätzliches Problem lösen auch Elektrofahrzeuge nicht.

Autos brauchen unglaublich viel Platz. Wenn man durch die Straßen geht, stehen zu jeder Tages- oder Nachtzeit links und rechts quasi überall Autos. Wien ist etwa so groß wie München. Würde man einen Parkplatz für alle Autos bauen, die dort stehen wäre dieser so groß wie 1.400 Fußballfelder. Bei einem Mietpreis in München von duchschnittlich 13.82€ pro Quadratmeter kommt da ganz schön was zusammen.

Ein Kommentar zu “Deutschland, deine Autoindustrie…

  1. Habe nun den FAZ-Artikel gelesen. Es steht fünfmal drin, dass die Bundesregierung bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straßen bringen will. Und mehrfach, dass sie Kaufprämien ablehnt. Sonst nicht viel. Klingt irgendwie nach DDR-Sekretär für Propaganda, der den Fünfjahresplan verkündet und dabei Suggestionstechniken übt. Wir werden das Plansoll von einer Million Elektroautos übererfüllen. Und sowas in der FAZ?

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